Faschingsgilde St.Veit - Gildengeschichte 1964 bis 2009 PDF Drucken E-Mail

1964 wurde von Kaspar Scharf und Stefan Knafl der Rat der 13 Narren aus der Taufe gehoben aus dem sich die 1. St. Veiter Faschingsgilde zusammensetzte

Rat der 13 Narren:    

Stadtrat Stefan Knafl
Stadtamtsleiter Ing. Erich Egger
Kaspar Scharf
Mag. Arch Oswald Lindenbauer
Viktor Aul
Mag. Arch. Winfried Pichorner
Ludwig Sternat
Hugo Ginhart
Arch. Dipl. Ing. Robert Caldera
Mag. Arch. Karl Kosjek
Ing. Walter Weiß
Erich Liebenwein
Bmst. Ing. Rudolf Koppitsch
 

Als Regent für die Faschingszeit wurde ein Herzog eingesetzt, Erster Herzog der Faschingsgilde St.Veit war der spätere LHStv. Stefan Knafl, als Herzog Stefan I.Erster Präsident war Mag. Arch. Oswald Lindenbauer, Erster Außenminister und Bundeselferrat Mag. Arch. Karl Kosjek. Die Worte „Namla Woll Woll“ stammen aus der Kärntner Mundart und bedeuten „ Nämlich wohl wohl“ und wurden als Faschingsgruß auserkoren. Aus alten Gstanzlweisen wurde die Melodie für das Faschingslied „ Und an Fosching homma a schon ghobt in St.Veit in St.Veit an der Glan…“entnommen, der Text stammt von Dir. Rudolf Peyker.Somit war die Grundausstattung der Faschingsgilde St. Veit gegeben und im Jänner 1965 marschierte man voll adjustiert und „schwerstens bewaffnet“ zum Ersten Mal auf um die Macht im St. Veiter Rathaus zu übernehmen. Erst als Herzog Stefan I. den Befehl gab die Rathaustür mit einem Rammbaum zu öffnen, beugte sich der damalige Bürgermeister Martin Rom und übergab der Gilde den Stadtschlüssel.Bereits im  selben Jahr wurde an der ersten Faschingssitzung gearbeitet.Zum Schutz des Herzogs wurde eine Mädchengarde rekrutiert. Die erste Kommandantin der herzoglichen Mädchengarde war Gerhild Schubernig. Als Akteure der 1. Stunde können Winfried und Hermann Pichorner, Viktor Aul, Franz Juritsch, Herbert Mulle, Sepp Torker und Rudolf Peyker bezeichnet werden. Später folgten Othmar Edl, Peter Torker, die Bänkelsänger, Werner Ressmannu.v.a. Sehr bekannt war auch die Tanzgruppe „Die Minellis“ unter der Leitung von Astrid und Gundi Werzer. Seit dem Jahr 1966 hat die Faschingsgilde St. Veit zwischen 3 und 9 Sitzungen jährlich durchgeführt. Zwischen 1986 und 1993 wurde auch jedes Jahr eine Sitzung in Althofen aufgeführt wo auch Akteure aus Althofen auftraten. Somit kann man die Faschingsgilde St. Veit als Wegbereiter für die heutige Faschingsgilde Althofen bezeichnen.

Die Tradition der Faschingssitzungen und Umzüge setzte sich bis heute fort und als einige bekannte Mitstreiter und Akteure darf man sicher Willi Marcher, Josef Doliner, Franz Rießer, Margot und Walter Rohr, Philipp Novak, Reinhard Flores, Harry Mlinar, Manfred Obernosterer bis hin zu Seppi Rukavina und Karl Pugganig nicht unerwähnt lassen. Viele Mitarbeiter und Helfer bleiben zumeist unerwähnt, weil unerkannt als wichtige und unverzichtbare Helfer, im Hintergrund. Hier soll nur als leuchtendes Beispiel Maria „Ridi“ Schrott genannt werden die seit der Gründung bis zum heutigen Tage als Hofschneiderin in der Gilde fungiert.

 

Die Herzöge: 

 

 Stefan I, Stefan Knafl   1964 - 1970. 1984 
 Hubert I, KR Hubert Panger 1971 - 1974
 Peter I, Dr. Peter Sommeregger 1975 - 1976 
 Georg I, Georg Flor 1977 - 1982
 Herbert I, Herbert Madrian 1983
 Günther I, Bmst. Günther Uitz 1985 - 1986
 Peter II, Dr. Peter Staudinger 1987 - 1989
 Arnold I, Arnold Haider 1990 - 1992
 Josef I, Josef Ellersdorfer 1993 - 1996
 Hannes I, Hannes Strasser 1997 - 1999
 Joe I, Joseph Kropiunig 2000 - 2002
 Robert I, Robert Kanduth 2003 - 2005
 Helmut I, Helmut Bang 2006 - 2008
 Harald I, Harald Taupe seit 2009

 

  

Die Präsidenten:

 Mag. Arch. Oswald Lindenbauer  1964 - 1975
 Dipl. Ing. Herfried Verdino 1976 - 1982
 Mag. Günther Niederdorfer 1983
 Ing. Willi Baumgartner 1984 - 1991
 Malermeister Karl Pugganig 1992 - 2002
 Bmst. Ing. Hannes Pugganig seit 2002

 

 Die Faschingsgilde St. Veit veranstaltet auch 2009 wieder 8 Faschingssitzungen sowie einen Faschingsumzug Trotz aller lustigen Aktivitäten der Gilde, möchten wir aber darauf hinweisen, dass aus den Einahmen der Faschingssitzungen und durch die Unterstützung vieler Freunde, Gönner und Sponsoren jährlich karitative Projekte und Aktionen finanziert und gefördert werden, damit wir jenen Menschen die nicht viel zu Lachen haben im Leben auch Hoffnung geben können St. Veit im Jänner 2009

 

 

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